Weihnachtsmarke Weihnachten 1988

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Mit der Bezeichnung „Weihnachten 1988“ erschien zum Erstausgabetag dem 10.November 1988 eine Weihnachtsmarke der deutschen Bundespost Berlin als Sonderpostwertzeichen mit Zuschlag für wohltätige Zwecke mit dem Wert 50 + 25 Pfennig. Mit dem Motiv „Verkündung an die Hirten“ steht diese Weihnachtsmarke nicht nur für die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft, sondern schildert mit diesem Briefmarkenmotiv recht eindrucksvoll und bewegend zugleich die mittelalterliche Geschichte Deutschlands. Einer mittelalterlichen Geschichte geprägt durch kriegeriche Auseinandersetzungen und dem streben nach Macht, in der aber auch der Glaube an das Christentum so stark war, dass Kirchen errichtet wurden und das prachtvollste Evangeliar des Mittelalters entstand.

Dieses Evangeliar das auf Anordung Herzog Heinrich des Löwen und seiner Gattin Mathilde aus Liebe zu Christus endstand und mit Unterstützung des Mönchen Herimann aus Helmarshausen aus 226 Pergamentblättern als goldgänzendes Buch zu einem Kunstwerk angefertigt wurde, besteht aus ganzseitigen Kanontafeln, ganzseitigen Miniaturen, Zierseiten mit den Anfangsversen der Evangelien sowie Miniaturen und Zierseiten vor den jeweiligen vier Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Als Motiv der Sonderpostwertzeichen Briefmarke „Weihnachten 1988“ ist nun eben aus den ganzseitigen kunstvollen Miniaturen des Evangeliar Heinrichs des Löwen das im Jahre 1188 entstand die „Verkündigung an die Hirten“ zu sehen. Dieses Motiv geht wiederum zurück auf die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium das die frohe Botschaft der Geburt des Christuskindes verkündet. Ehre sei Gott in der Höhe, Gloria in excelsis Deo.

Sonderpostwetzeichen Deutsche Bundespost Berlin Weihnachten 1988

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